Diagnose und Individuelle Förderung

DIAGNOSE UND INDIVIDUELLE FÖRDERUNG

ALLGEMEIN

ELEMENTARBEREICH

PRIMARBEREICH

SEKUNDARBEREICH


ALLGEMEIN

• Siems, M. (2013) Verfahren der Sprachstandsfeststellung für Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache.
Der Artikel gibt einen Überblick zu aktuellen Verfahren.

ELEMENTARBEREICH

HAVAS 5
• Reich, Hans H. / Roth, Hans-Joachim: HAVAS 5 – das Hamburger Verfahren zur Analyse des Sprachstands bei Fünfjährigen.

Das Verfahren HAVAS 5 ist für Kinder ein Jahr vor der Einschulung und bei der Einschulung konzipiert und soll differenziert den Sprachstand der Kinder unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Herkunftssprachen erheben. Aufgrund der umfangreichen diagnostischen Schritte und Auswertung ist es eher für Einzelfördersituationen geeignet. Der Artikel gibt einen Überblick zur Konzeption des Verfahrens.

LiSe-DaZ (LINGUISTISCHE SPRACHSTANDSERHEBUNG – DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE)
• Schulz, P. / Tracy, R. / Wenzel, R.: Linguistische Sprachstandserhebung – Deutsch als Zweitsprache (LiSe-DaZ): Theoretische Grundlagen und erste Ergebnisse.

In dem Artikel werden Ziele, erwerbstheoretische Grundlagen und die generelle Konzeption des LiSe-DaZ-Instruments erläutert und Konsequenzen für die Förderung skizziert.

• Wenzel, R. / Schulz, P. / Tracy, R.:Herausforderungen und Potential der Sprachstandsdiagnostik.
Der Beitrag erläutert im ersten Teil die Herausforderungen der Konzeption wissenschaftlich fundierter Sprachstandsdiagnostikverfahren, insbesondere die adäquate Erfassung von Fähigkeiten von Kindern nichtdeutscher Muttersprache. Im zweiten Teil wird das Instrument LiSe-DaZ vorgestellt.

PRIMARBEREICH

C-TEST
• Baur, R. / Goggin, M. / Wrede-Jachkes, J. (2013) Der C-Test: Einsatzmöglichkeiten im Bereich DaZ.

In dem Artikel werden die Einsatzmöglichkeiten der C-Tests im Bereich DaZ, deren Durchführung und Auswertung und die Ergebnisinterpretation kompakt beschrieben. C-Tests setzen die Lese- und Schreibfähigkeit der Schülerinnen und Schüler voraus.

• Baur, Rupprecht S. / Spettmann, Melanie (2010) Kompetenzen testen – leicht gemacht: C-Tests für die Orientierungsstufe. In: Bainski, Christiane / Krüger-Potratz, Marianne (Hrsg.) (2010) Handbuch Sprachförderung. Essen: Neue Deutsche Schule Verlagsgesellschaft.
In dem Beitrag wird am Beispiel eines geeichten Testteils beschrieben, wie Lehrkräfte einen C-Test und Teilfertigkeitstests selbst entwickeln und anwenden können.

HAVAS 5
• Reich, Hans H. / Roth, Hans-Joachim: HAVAS 5 – das Hamburger Verfahren zur Analyse des Sprachstands bei Fünfjährigen.

Das Verfahren HAVAS 5 ist für Kinder ein Jahr vor der Einschulung und bei der Einschulung konzipiert und soll differenziert den Sprachstand der Kinder unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Herkunftssprachen erheben. Aufgrund der umfangreichen diagnostischen Schritte und Auswertung ist es eher für Einzelfördersituationen geeignet. Der Artikel gibt einen Überblick zur Konzeption des Verfahrens.

NIVEAUBESCHREIBUNGEN DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE
• Sächsisches Bildungsinstitut (Hrsg.) (2013) Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache für die Primarstufe.

Die Niveaubeschreibungen geben die Möglichkeit die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler durch eine differenzierte Beobachtung in einzelnen sprachlichen Bereichen zu erfassen. Die Beobachtung erfolgt systematisch und durch Kriterien geleitet. Ein Dokumentationsbogen mit Ankreuzraster ermöglicht ein übersichtliches Erfassen der Beobachtungen und Hinweisen zur Förderung.
Die vorliegende Fassung ist empirisch geprüft. Sie enthält eine wissenschaftliche Einführung von Prof. Hans H. Reich zum Instrument sowie eine Einführung zu Aufbau und Handhabung, Entwicklung, Erprobung und empirische Evaluation von Dr. Marion Döll.

• Döll, M. (2012) Beobachtung der Aneignung des Deutschen bei mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen. Modellierung und empirische Prüfung eines sprachdiagnostischen Beobachtungsverfahrens. (= FÖRMIG Edition, Bd. 8). Münster: Waxmann (ISBN 978-3-8309-2702-0)

In diesem Band werden zunächst zentrale Diskussionen und Kontroversen aus dem Themenfeld Sprachdiagnostik nachgezeichnet (z.B. zu Verfahrensarten, Kompetenzmodellen sowie Normen und Maßstäben bei der Leistungsbeurteilung). Sodann werden die im Rahmen von FÖRMIG erarbeiteten Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache für die Sekundarstufe I selbst sowie das Vorgehen und die Ergebnisse einer Prüfung von Validität, interner Konsistenz, Reliabilität und Beobachtergenauigkeit vorgestellt.

• Sächsisches Bildungsinstitut (Hrsg.) (2009) Dokumentation zur Fachtagung “Bilanz und Perspektiven von FÖRMIG Sachsen”. 10. September 2009 in Dresden.

PROFILANALYSE NACH GRIEßHABER
• Grießhaber, W. (Hrsg.) / Heilmann, B. (2012) Diagnostik & Förderung – leicht gemacht. Stuttgart: Klett (ISBN 978-3-12-666801-9)

Vorgestellt wird in diesem praxisorientierten Buch die Sprachprofilanalyse als Diagnose-Verfahren für den Primarbereich, welches für Lehrkräfte aller Fächer konzipiert ist. Die Analyse basiert auf der Stellung des Verbs in den Äußerungen des Kindes, hiervon werden verschiedene Profilstufen des Spracherwerbs abgeleitet. Nach der Erläuterung des Verfahrens zu Beginn des Buches, wird auf Fragestellungen des Einsatzes in der Praxis eingegangen und werden allgemeine Hinweise für die Sprachförderung dargestellt. Der Hauptteil dient der Veranschaulichung von konkreten diagnosegestützten Förderangeboten und Förderbausteinen für die Klassen 1/2 bzw. 3/4.

• Grießhaber, W. (Hrsg.) / Goßmann, M. (2013) Sprachförderung PLUS. Förderbausteine für den Soforteinsatz im Regelunterricht. Stuttgart: Klett (ISBN 978-3-12-666802-6)
Die in diesem Band vorgestellten Förderbausteine für die Grundschule basieren auf der Sprachprofilanalyse nach Grießhaber. Das Diagnoseinstrument wird im Einführungsteil kompakt dargestellt. Die beispielhaften Förderbausteine sind für die integrative Sprachförderung im Regelunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht entworfen. Neben konkreten Vorschlägen zur Unterrichtsgestaltung finden sich auch generelle Hinweise zur sprachförderlichen Planung und Gestaltung des Unterrichts.

• Goßmann, M. (2013) Sprachförderung PLUS. Förderbausteine für den Soforteinsatz im Sachunterricht der Grundschule. Stuttgart: Klett (ISBN 978-3-12-666804-0)
Die in diesem Band vorgestellten Förderbausteine für die Grundschule basieren auf der Sprachprofilanalyse nach Grießhaber. Das Diagnoseinstrument wird im Einführungsteil kompakt dargestellt, ebenso Aspekte der sprachlichen Herausforderungen und Fördermöglichkeiten im Sachunterricht. Die Förderbausteine sind für die integrative Sprachförderung im Regelunterricht der Klassen 1/2 und 3/4 konzipiert.

• Weis, I. (2013) Sprachförderung PLUS. Förderbausteine für den Soforteinsatz im Mathematikunterricht. Stuttgart: Klett (ISBN 978-3-12-666803-6)
Die in diesem Band vorgestellten Förderbausteine für die Grundschule basieren auf der Sprachprofilanalyse. Das Diagnoseinstrument wird kurz und anschaulich dargestellt, ebenso Aspekte der sprachlichen Herausforderungen und Fördermöglichkeiten im Mathematikunterricht. Die Förderbausteine sind für die integrative Sprachförderung im Regelunterricht konzipiert.

• Grießhaber, W. (2013) Die Profilanalyse für Deutsch als Diagnoseinstrument zur Sprachförderung.

SEKUNDARBEREICH

C-TEST
• Baur, R. / Goggin, M. / Wrede-Jachkes, J. (2013) Der C-Test: Einsatzmöglichkeiten im Bereich DaZ.

In dem Artikel werden die Einsatzmöglichkeiten der C-Tests im Bereich DaZ, deren Durchführung und Auswertung und die Ergebnisinterpretation kompakt beschrieben. C-Tests setzen die Lese- und Schreibfähigkeit der Schülerinnen und Schüler voraus.

• Baur, Rupprecht S. / Spettmann, Melanie (2010) Kompetenzen testen – leicht gemacht: C-Tests für die Orientierungsstufe. In: Bainski, Christiane / Krüger-Potratz, Marianne (Hrsg.) (2010) Handbuch Sprachförderung. Essen: Neue Deutsche Schule Verlagsgesellschaft.
In dem Beitrag wird am Beispiel eines geeichten Testteils beschrieben, wie Lehrkräfte einen C-Test und Teilfertigkeitstests selbst entwickeln und anwenden können.

NVEAUBESCHREIBUNGEN DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE
• Sächsisches Bildungsinstitut (Hrsg.) (2013) Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache in der Sekundarstufe I.

Die Niveaubeschreibungen geben die Möglichkeit die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler durch eine differenzierte Beobachtung in einzelnen sprachlichen Bereichen zu erfassen. Die Beobachtung erfolgt systematisch und durch Kriterien geleitet. Ein Dokumentationsbogen mit Ankreuzraster ermöglicht ein übersichtliches Erfassen der Beobachtungen und Hinweisen zur Förderung.
Die vorliegende Fassung ist empirisch geprüft. Sie enthält eine wissenschaftliche Einführung von Prof. Hans H. Reich zum Instrument sowie eine Einführung zu Aufbau und Handhabung, Entwicklung, Erprobung und empirische Evaluation von Dr. Marion Döll.

• Döll, M. (2012) Beobachtung der Aneignung des Deutschen bei mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen. Modellierung und empirische Prüfung eines sprachdiagnostischen Beobachtungsverfahrens. (= FÖRMIG Edition, Bd. 8). Münster: Waxmann (ISBN 978-3-8309-2702-0)
In diesem Band werden zunächst zentrale Diskussionen und Kontroversen aus dem Themenfeld Sprachdiagnostik nachgezeichnet (z.B. zu Verfahrensarten, Kompetenzmodellen sowie Normen und Maßstäben bei der Leistungsbeurteilung). Sodann werden die im Rahmen von FÖRMIG erarbeiteten Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache für die Sekundarstufe I selbst sowie das Vorgehen und die Ergebnisse einer Prüfung von Validität, interner Konsistenz, Reliabilität und Beobachtergenauigkeit vorgestellt.

• Sächsisches Bildungsinstitut (Hrsg.) (2009): Dokumentation zur Fachtagung “Bilanz und Perspektiven von FÖRMIG Sachsen”. 10. September 2009 in Dresden.

TULPENBEET
• Gantefort, Christoph / Roth, Hans-Joachim: Ein Sturz und seine Folgen. Zur Evaluation von Textkompetenz im narrativen Schreiben mit dem FörMig-Instrument ,Tulpenbeet‘

Das Verfahren „Tulpenbeet“ wurde für den Übergang von der Primarstufe in die Sekundarstufe entwickelt. Durch die Auswertung eines durch die Schüler_in verfassten Textes wird ein individuelles schriftsprachliches Kompetenzprofil erstellt. Der Artikel gibt einen Überblick zur Konzeption des Verfahrens.